Mittwoch, 1. Juli 2015

Ratgeber online

Der Patientenratgeber Handchirurgie ist online.
# Inhalte der Vollversion

In der Vollversion des Buches erhalten die Leser Informationen zu den folgenden Themen :

* Karpaltunnelsyndrom
* Schnellender Finger (TVS)
* Einengung erstes Strecksehnenfach (Tendovaginosis De Quervain)
* Überbein (Ganglion) Streck- und Beugeseite
* Dupuytren
* Mukoidzyste am Fingerendgelenk
* Fingerendgelenksarthrose
* Kompression des Ellennerven
* Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose)
* Verschleiss des Handgelenkmeniskus (TFCC)
* Operation, Narkose, Nachsorge
* Karte der Beschwerden

Sonntag, 31. Mai 2015

Patientenratgeber Handchirurgie

Ein Ratgeber für handchirurgische Patienten ist auf dem Weg. Was ist das Besondere daran ?
Ein Ausschnitt aus der Einleitung erklärt es:

"Daher haben wir uns entschlossen, die häufigsten Erkrankungen der Hand und ihre Therapie zusammen in einem Ratgeber darzustellen.
Wir haben uns dabei für neue Wege entschieden. Der erste ist, dass es dieses Buch bis auf weiteres nur in elektronischer Form geben wird, lesbar auf Computern, Tablets oder Smartphones.
Diese Medien sind inzwischen so weit verbreitet, dass wir glauben, mit dieser Publikationsform die meisten Interessenten zu erreichen. Die elektronische Publikation über Leanpub ermöglicht ausserdem eine flexible Preisgestaltung zum Nutzen der Leser.
Ein zweiter neuer Weg, den wir gehen, ist die sprachliche Überarbeitung durch eine Nichtmedizinerin mit Erfahrung im Schreibcoaching. So soll das Buch vor allem auch für medizinische Laien lesbar werden und damit für die meisten unserer Patienten. "

Das Buch ist nahezu fertig, eine Vorversion finden Sie unter dem folgenden Link:
Patientenratgeber
Dort finden Sie auch ein Inhaltsverzeichnis des Gesamtwerks. Wenn Ihnen die Preview gefällt verbreiten Sie den Link weiter.
Natürlich freuen wir uns auch über Anregungen und Kritik.

Dienstag, 5. Mai 2015

Publikation und Grafik

Viele wissenschaftliche Arbeiten stellen ihre Daten mit Balkengrafiken dar. Diese zeigen häufig Mittelwerte in Einzelfällen auch noch die Standardabweichung oder das Konfidenzintervall. Wie sehr diese einfachen Darstellungen neben der Realität der Daten liegen können, zeigt eindrucksvoll die folgende Arbeit:

Beyond Bar and Line Graphs

Sonntag, 3. Mai 2015

Statistik und p-Wert

Liest man wissenschaftliche Arbeiten dann wird der "Beweis" für die Richtigkeit der Hypothese immer mit dem p-Wert unterlegt. p-Werte Klient als 0,05 gelten in der Regel als beweisend. Jeff Leg und Roger Peng zwei Statistiker von der John-Hopkins in Baltimore haben in einer aktuell in Nature erschienen Arbeit die Sinnhaftigkeit des p-Wertes hinterfragt. Ihre kurze Arbeit betont die Wichtigkeit der gesamten Analyse. Der Artikel ist sehr lesenswert.
statistics-p-values-are-just-the-tip-of-the-iceberg

Donnerstag, 12. Februar 2015

Madelung

Die Madelung Deformität, eine Entwicklungsstörung der Wachstumsfuge der Speiche stellt eine Herausforderung für den Handchirurgen dar.
Meine Kollegen Frank Unglaub und Christian Spies haben in ihrem Handbrief zu dem Thema die wesentlichen Aspekte der Erkrankung zusammengefasst.
Die Zusammenfassung findet sich in den Handbriefen:

Handbriefe

Freitag, 6. Februar 2015

Masern und Impfen

Auch wenn es hier nicht ganz hinpasst, trotzdem wichtig:

Simulation einer Maser-Epidemie

Ausserdem eine schöne Animation zum Thema.
Aktuell nehmen die Masern in Amerika und in Berlin wieder deutlich zu.

Samstag, 31. Januar 2015

Panaritium

Das Panaritium der Fingerbeere ist ein häufige Erkrankung. Bei rechtzeitiger und richtiger Behandlung gibt es wenig Probleme. Zu späte und /oder verkehrte Therapie kann aber zu schwerwiegenden Folgen bis zum Fingerverlust führen.
Der Handbrief zu dem Thema gibt einen kurzen Überblick über Diagnostik und Therapie:
Panaritium (pdf, 794 KB)

Sonntag, 26. Oktober 2014

CRPS-Reflexdystrophie-verhindern

Es gibt bis heute immer noch wenig Erkenntnisse über den genauen Mechanismus der u.a nach Radiusfrakturen zur Reflexdystrophie führt.
Die medikamentöse Therapie und Prophylaxe führt zum Teil zu abstrusen Therapieschemata.
Eine aktuelle Metastudie konnte zwischenzeitlich den prophylaktishen Effekt einer Vitamin-C Gabe nachweisen. Nachlesen kann man die Ergebnisse im Journal of HandSurgery:
1. Malay S, Chung KC. Testing the Validity of Preventing Chronic Regional Pain Syndrome With Vitamin C After Distal Radius Fracture. J Hand Surg Am. 2014;39(11):2251–2257. doi:10.1016/j.jhsa.2014.08.009.
Leider kann auch diese Studie noch keine Aussage über die notwendige Dosierung machen. Die Dosis schwankte in den untersuchten arbeiten zwischen 200 und 1500 mg pro Tag.
Sicher ist die hochdosierte Gabe , speziell bei Patienten mit bekannter Neigung zu CRPS sicher eine Option.

Mittwoch, 24. September 2014

Daumen und Mobiltelefon

Die Mobiltelefone werden immer grösser. Damit wachsen auch die Anforderungen an Daumen und Finger bei der Benutzung der Geräte.
Wer es genauer wissen will, dem sei die folgende Seite empfohlen:
Wie Nutzer das Mobiltelefon wirklich halten

Mittwoch, 25. Juni 2014

Instabilitaet-DRUG-Diagnostik

Weiterhin stellt die Instabilität im DRUG eine diagnostische Herausforderung dar. Von der Vielzahl klinischer und radiologischer Verfahren ist keines perfekt. Die Verdachtsdiagnose wird durch die klinische Untersuchung im Seitenvergleich, die aber viel Erfahrung und ein langes Training erfordert, erhärtet. Das Ulna-Fovea-Zeichen, der dorso-palmare-stress-Test und der Press-Test zeigen von allen Untersuchungen die besten Ergebnisse.
Von den radiologischen Verfahren ist nach dem Nativ-Röntgen mit exakter Einstellung die CT massgeblich.
Spies et al. geben in der aktuellen HaMiPLa (3/2014) eine Übersicht über alle Verfahren mit einer kritischen Bewertung, sowohl der klinischen als auch radiologischen Untersuchungen.
Die Instabilität des distalen Radioulnargelenks – Zur Wertigkeit klinischer und röntgenologischer Testverfahren – eine Literaturübersicht
Handchir Mikrochir plast Chir 2014; 46(03): 137-150
DOI: 10.1055/s-0033-1363662

Freitag, 28. März 2014

Ring entfernen

Jeder kennt das Problem. Handverletzung und der Ring am Finger steckt noch. Was tun ?
Natürlich kann man den Ring absägen. Kräftig Einseifen und dann versuchen den Ring zu entfernen.
Die meisten Erfolge hatte ich mit der retrograden Wickeltechnik. Man wickelt mit einem Faden den Finger von distal nach proximal aus, zieht dann den Fäden proximal unter den Ring und kann dann durch abwickeln den Ring nach distal mitnehmen.
Ich freue mich auf weitere Vorschläge und Ideen.

Sonntag, 26. Januar 2014

shake or bump

Das Händeschütteln ist in westlichen Ländern ein verbreitetes Ritual für die Begrüßung. Es ist aber auch bekannt, dass der Händedruck zur Begrüssung ein häufiger Übertragungsweg für Infektionen ist. Auch die in letzter Zeit in den Focus der Aufmerksamkeit geratene Händedesinfektion zur Vermeidung von Infektionen, ändert daran wenig. Häufig sind sich Menschen überhaupt nicht bewusst, dass sie Infektionsquellen wie Mund, Nase oder Taschentücher berührt haben. Die konsequente Vermeidung des Handschlags in der täglichen Praxis führt aber offensichtlich bei vielen Patienten zur Irritation.
Ob der Vorschlag aus dem Journal for Hospital Infection:
"Reducing pathogen transmission in a hospital setting. Handshake verses fist bump: a pilot study"
die Situation verbessert, kann ich nicht beurteilen. Es wird schwierig sein, den Patienten jenseits der 30 Jahre den "fist bump" näher zu bringen. Sicher ist aber, dass neben sorgfältiger Händereinigung, eine konsequente Vermeidung von Keimkontakt die Infektrate verringern kann.

Dienstag, 21. Januar 2014

Risiko

Statistiken und Risikoabschätzungen sind bei Ärzten und Patienten nicht beliebt. Auf beiden Seiten herrscht häufig reges Unverständnis über diagnostische Sicherheit, Therapieerfolg oder Rezidivwahrscheinlichkeit. Leider werden statistische Werte wie p-Wert, Sensivität, Spezifität häufig falsch verstanden oder aber bewusst fehlinterpretiert. Mit dem Unterschied zwischen relativen und absoluten Heilungsraten wird bewusst getäuscht. Der Einfluss der Prävalenz wird häufig nicht berücksichtigt.
Verwirrt ?
Um die eigene Risikokompetenz zu testen empfehle ich den Test auf der Seite des Harding-Center für Risk Literacy:
Risiko Quiz
Von dort aus kann man sich dann weiter hangeln, um seine Kompetenz in Bezug auf Bewertung von Studien weiter zu verbessern. Auch lesenswert die Unstatistik des Monats und die Faktenboxen.
Ich finde, dass man danach viele Meldungen über vermeintliche Therapieerfolge in einem ganz anderem Licht sieht. Viel Spass beim Lesen. Freue mich über Rückmeldungen

Sonntag, 24. November 2013

Strecksehne Endglied

Strecksehnenverletzungen an den Endgelenken der Finger (Mallet-Finger, Drop-Finger) sind sehr häufig. Immer wieder sehen wir Patienten, die mit der Frage der operativen Therapie zu uns kommen. Speziell wenn die initiale konservative Therapie fehlgeschlagen ist.
Die Therapie sowohl der frischen als auch der alten Strecksehnenverletzung besteht in der konsequenten Ruhigstellung in einer gut angepassten Schiene. Wichtig ist, dass das Endgelenk in Streckung, aber nicht Überstreckung steht. Das Mittelgelenk des betroffenen Fingers muss frei beweglich bleiben. Während der gesamten Behandlungsdauer darf der Finger im Endgelenk nicht gebeugt werden, da sonst die Sehnennarbe immer wieder aufreisst. Deswegen ist es wichtig, dass der Patient lernt den Finger zu pflegen, ohne ihn zu beugen.
Wenn nach 8-wöchiger konsequenter Ruhigstellung noch ein Streckdefizit besteht, wird empfohlen den Finger erneut für 6- 8 Wochen in einer gut angepassten Schiene ruhigzustellen. Sowohl fremde als auch eigene Untersuchungen belegen den Erfolg dieses Vorgehen.

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